Am vergangenen Samstagnachmittag traf die Damen 1 der VSG Kleinsteinbach vor heimischer Kulisse auf den FV Tübinger Modell. Im Hinspiel konnte die VSG Kleinsteinbach noch einen klaren 3:0-Sieg feiern, doch dieses Mal war die Ausgangslage und der Kampf um den Sieg deutlich schwieriger. So traten die selbst dezimierten und mit Wechseloptionen eingeschränkten Damen 1 gegen einen verstärkten Gegner mit vielen neuen Gesichtern aus Tübingen an. Nach einem spannenden Fünf-Satz-Krimi musste sich die VSG schließlich mit 2:3 (19:25, 25:20, 22:25, 25:18, 12:15) geschlagen geben.

Schwieriger Start: Der erste Satz

Die Damen 1 starteten mit Eu im Zuspiel, Svenni auf der Diagonalposition, Ivi und Elli auf Außen, Anne und Charlie auf der Mitte und Lauri als Libera. Wie bereits im letzten Match kam das Team nur schwer ins Spiel. Viele Eigenfehler durch eine noch nicht wache und kampfbereite Mannschaft und auch die fehlende Durchschlagskraft im Angriff führten schnell zu einem immer größer werdenden Rückstand (4:6, 10:15, 16:22). Auch die Einwechslung von Katharina für Eu auf der Zuspielposition beim Spielstand von 10:17 konnte leider den Satz nicht drehen und so ging dieser mit 25:19 an die Gäste aus Tübingen. Dennoch kamen die Damen 1 gegen Ende des Satzes besser ins Spiel und auch eine Aufschlagserie von Svenni am Ende des Satzes brachte Hoffnung für den zweiten Satz mit sich.

Steigerung im zweiten Satz

Mit einer verbesserten Blockarbeit und effektiveren Angriffen startete die VSG deutlich stärker in den zweiten Satz. Mit der Startaufstellung aus dem ersten Satz konnten die Damen 1 schnell in Führung gehen und zwangen so den Trainer der Gäste aus Tübingen zu Auszeiten bei den Spielständen 13:17 und 17:21. Lediglich am Ende kämpften sich die Gegnerinnern wieder etwas heran, sodass auch Coach Karsten beim Spielstand von 23:20 eine erste Auszeit nahm. Mit einer konzentrierten und konsequenten Leistung sicherte sich schließlich die VSG den Satzgewinn mit 25:20 und glich zum 1:1 aus.

Führung verspielt: Der dritte Satz

Der dritte Satz begann vielversprechend und so setzte sich die VSG schnell ab (10:3, 16:7). Doch der zwischenzeitlich große Vorsprung wurde nach und nach aus der Hand gegeben. Eigenfehler häuften sich und Tübingen fand über Wechsel und verstärkte Angriffs- und Blockarbeit zurück ins Spiel. So verkürzte Tübingen auf 12:17, 17:19 und schließlich 24:22. Trotz einer letzten Aufholjagd der VSG endete der Satz mit 22:25 für die Gäste aus Tübingen.

Erfolgreicher Kampf: Der vierte Satz

Mit einer stabileren Annahme und einem verbesserten Angriff kämpfte sich die VSG zurück ins Spiel. Ein erneut starker Start brachte die Damen 1 mit Isa anstelle von Svenni auf der Diagonalposition schnell in Führung, die von 10:6 auf 17:10 ausgebaut werden konnte. Nach einer Auszeit bei der Führung von 20:14 und der Einwechslung von Svenni für Elli auf Außen und Katharina für Isa auf der Diagonalposition bei 23:17 entschied die VSG den Satz mit 25:18 für sich und erzwang damit den Tie-Break.

Entscheidung im fünften Satz

Der entscheidende fünfte Satz blieb bis zum Schluss spannend. Beide Teams kämpften um jeden Punkt, doch letztlich fehlte der VSG der letzte Wille und die Konstanz in den entscheidenden Momenten, während Tübingen mit starken Angriffen punktete. Bis zum 12:12 war noch alles drin für die VSG, doch leider überwogen in den letzten Punkten die Eigenfehler. Auch die Einwechslung von Svenni für Elli auf Außen beim Spielstand von 12:12 konnte das Spiel nicht mehr drehen und so mussten sich die Damen 1 schließlich im engen Duell mit 12:15 geschlagen geben.

Zusammenfassung

Auch dieses Spiel war wie das vergangene geprägt von Höhen und Tiefen. So konnte sich die VSG immer wieder mit Kampfgeist und guten Aktionen absetzen, allerdings schlichen sich auch immer wieder Eigenfehler und Schwächephasen ein, die das Spiel wieder drehten. Für ihre starken Abwehraktionen und ihre Sicherheit in der Annahme und auch bei Dankebällen wurde unsere Lauri als MVP ausgezeichnet.

Ausblick

Nach einem hart umkämpften 3:2-Sieg gegen den SV Fellbach vor zwei Wochen konnte sich die VSG Kleinsteinbach an diesem Wochenende leider nicht im fünften Satz gegen den FV Tübinger Modell durchsetzen. Dennoch nahm das Team einen Punkt aus dem Spiel mit. In zwei Wochen (8. März um 19 Uhr) soll beim Auswärtsspiel beim Heidelberger TV wieder angegriffen werden. Das Hinspiel konnte Heidelberg mit 3:1 für sich entscheiden und dies soll nun gedreht werden.

(KF)