Als Anfang der 2000er Jahre auch die letzte VSG-Herrenmannschaft vor der Auflösung stand, war es Berni Woodley, der mit Bruder Neil und ein paar Freunden als jugendliche Volleyball-Neueinsteiger das Herrenvolleyball bei der VSG am Leben hielt. Dass das damals der Anfang einer goldenen Zeit für unsere VSG war, konnte zu diesem Zeitpunkt keiner wissen.

Aber die Begeisterung der Jungs steckte offenbar an. In den Folgejahren explodierte der Volleyball im Pfinztal bei Jungs und Mädels.

Die Entwicklung zur heutigen VSG mit zeitweise drei Damen-, drei Herrenmannschaften und stetiger Jugendarbeit und der Aufstieg mit beiden Geschlechtern von fast nichts bis in die Oberliga hatte ihren Anfang genommen. Und das war vor allem auch Bernis Verdienst.

Nicht nur als Spieler, auch als Trainer und im Vorstand als langjähriger Sportwart übernahm er Verantwortung. Als Damencoach führte er die D1 in die Oberliga.

Damen 1 Saison 2014/2015

Als Spieler ging er den Weg der H1 als Captain bis in die Verbandsliga mit, bevor er den Schritt in die H2 zurück machte – nur um auch diese aus der Bezirks- in die Verbandsliga zu führen.

Noch wichtiger als diese reinen Fakten war für die VSG-Entwicklung aber Berni als Mensch. Er kann immer begeistern und mitreißen, genauso wie vermitteln und verbinden. Seine Ideen begeistern und seine Begeisterung steckt an. Mit dieser Art prägte er unseren Verein. Die Vereins-Partys (ja, damals feierte meistens noch der ganze Verein zusammen) bei Woodleys waren legendär. So hat Berni über viele Jahre unseren Verein entwickelt und Generationen von Spielern und Spielerinnen zur VSG gebracht.

Mit dem Spiel am Samstag beim SSC Karlsruhe, mit dem sich die H2 ein weiteres Jahr die Zugehörigkeit zur Verbandsliga sicherte, hatte er jetzt seinen letzten Auftritt im VSG-Trikot. Das ist für uns alle wirklich mehr als schade.

Schön war aber, dass viele seiner ehemaligen Mitspieler und seiner Spielerinnen in der Halle waren, um diesen Moment mit ihm zu teilen. Wenn er jetzt seine sportliche Herausforderung außerhalb des Volleyballfeldes sucht, bleibt uns nur ein großes DANKE BERNI und alles Gute für Dich – und die Hoffnung, Dich und Lena doch noch gelegentlich bei uns in der Halle zu sehen.

(KS)